Hallo zusammen, hier ist wie immer Radzivon von Latenode. Heute erwartet Sie der abschließende Artikel über KI Anthropic Claude 3. Wir haben lange darauf hingearbeitet und enorm viel Zeit in die Untersuchung dieses KI-Modells investiert.
Die Experimente zielten darauf ab, die Fähigkeiten der Modelle in Bereichen wie der Erstellung ansprechender Inhalte, der Analyse komplexer wissenschaftlicher Texte, der Entwicklung personalisierter Empfehlungen, dem Schreiben von Code und der Übersetzung aus Fremdsprachen zu bewerten. Zudem untersuchen wir die Zugänglichkeit und Preisgestaltung von Diensten auf Basis von ChatGPT-4 und Claude 3 Opus.
Auf der Latenode-Plattform können Sie sowohl ChatGPT-4 als auch Claude 3 Opus nutzen. Dies kann für die Community rund um Low-Code-Automatisierung und die Befähigung von Nutzern besonders wertvoll sein. Die starken Analyse- und Problemlösungsfähigkeiten dieser Modelle – insbesondere die beeindruckenden Fähigkeiten von Claude 3 bei komplexen Problemen – können sie zu unverzichtbaren Assistenten für Latenode-Nutzer machen, die an Automatisierungsprojekten arbeiten. Darüber hinaus können die Fähigkeiten dieser Sprachmodelle zu personalisierten Empfehlungen und Übersetzungen, etwa der differenzierte Ansatz von Claude 3, das Nutzererlebnis deutlich verbessern und eine reibungslose Zusammenarbeit in der globalen Latenode-Community ermöglichen.
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Ziel dieses Artikels ist eine umfassende Untersuchung und ein Vergleich der beiden wichtigsten Akteure auf dem KI-Markt: Chat GPT 4 und Claude 3 Opus. Beginnen wir mit dem Vergleich.
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Vergleich der Fähigkeit, eine Anleitung für eine einfache Automatisierung zu erstellen
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Ziel des Experiments war es, die Leistung zweier fortschrittlicher Sprachmodelle, ChatGPT-4 und Claude 3 Opus, bei der Erstellung einer informativen und ansprechenden Anleitung für einfache Automatisierung mit Google-Sheets-Integration zu vergleichen. Es sollte ermittelt werden, welches Modell Inhalte erstellen kann, die strukturierter, verständlicher und hilfreicher für Leser sind – insbesondere für Personen, die sich für Low-Code-Automatisierungslösungen interessieren.
Auswertung der Ergebnisse: Die von ChatGPT-4 und Claude 3 Opus generierten Texte wurden der Low-Code-Automatisierungs-Community von Latenode mit 450 Personen vorgelegt. Das Ergebnis war:
Die Teilnehmer des Experiments sollten die ihrer Meinung nach beste Variante auswählen. Den Abstimmungsergebnissen zufolge erhielt der von Claude 3 Opus generierte Text einen deutlichen Vorsprung: 80 % der Teilnehmer stimmten dafür. ChatGPT-4 konnte nur 20 % der Teilnehmer überzeugen.
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Dieses Experiment zeigt die Überlegenheit von Claude 3 Opus gegenüber ChatGPT-4 bei der Erstellung von Texten, die Leser ansprechen – zumindest in diesem konkreten Fall. Für präzisere Schlussfolgerungen ist selbstverständlich eine groß angelegte Studie mit einer größeren Datenmenge erforderlich. Dennoch kann das Ergebnis dieses Tests als einer der Indikatoren für das Potenzial und die Wettbewerbsvorteile von Claude 3 Opus dienen.
Zur Veranschaulichung folgen drei Abbildungen, die die wichtigsten Merkmale des von Claude 3 Opus generierten Gewinnertexts zeigen:
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Schlussfolgerungen: Die dargestellten Merkmale des von Claude 3 Opus generierten Textes helfen dem Leser besser als GPT-4 dabei, das Thema zu verstehen, den Anweisungen zu folgen und das Wissen in die Praxis umzusetzen. Genau diese Eigenschaften ermöglichten Claude 3 Opus in diesem Experiment einen überzeugenden Sieg über ChatGPT-4.
Lösung logischer Probleme
Ziel des Experiments war es, die Fähigkeit von Claude 3 und ChatGPT-4 zum logischen Schlussfolgern anhand des klassischen Monty-Hall-Problems zu bewerten – einem bekannten Logikrätsel mit einer kontraintuitiven Lösung.
Vergleich und Analyse der Ergebnisse: Bei der Lösung des Monty-Hall-Problems zeigte Claude 3 ein tiefes Verständnis der zugrunde liegenden Logik und Wahrscheinlichkeiten. Das Modell lieferte eine detaillierte Erklärung und erläuterte die Argumentation Schritt für Schritt. Claude 3 erklärte sorgfältig, warum der Teilnehmer seine Wahl zur anderen ungeöffneten Tür wechseln sollte, um seine Gewinnwahrscheinlichkeit von 1/3 auf 2/3 zu erhöhen.
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ChatGPT-4 konnte das Monty-Hall-Problem ebenfalls korrekt lösen und kam zu derselben Schlussfolgerung: Der Teilnehmer sollte seine Wahl wechseln. Die Antwort ging jedoch nicht so tief auf die Logik und die Wahrscheinlichkeiten hinter der Lösung ein wie Claude 3.
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Beide KI-Modelle lösten das Monty-Hall-Problem korrekt, doch ihre Ansätze unterschieden sich deutlich:
- Claude 3 verfolgte einen gründlicheren und analytischeren Ansatz und lieferte eine umfassende Erklärung, die die zugrunde liegende Argumentation und die beteiligten Wahrscheinlichkeiten detailliert untersuchte. Dieser Ansatz löste nicht nur das Problem, sondern erklärte dem Nutzer auch, warum die Lösung funktioniert, und verbesserte damit das Verständnis der Logik hinter der Entscheidung, die Tür zu wechseln.
- ChatGPT-4 kam zwar zur richtigen Lösung, lieferte jedoch eine knappere Erklärung. Es bot nicht denselben Grad an detaillierter Begründung wie Claude 3, was darauf hindeutet, dass es Nutzern bei komplexeren Aufgaben zum logischen Schlussfolgern möglicherweise weniger effektiv dabei hilft, die Begründung hinter der Lösung vollständig zu verstehen.
Schlussfolgerungen: Dieses Experiment verdeutlicht, dass sowohl Claude 3 als auch ChatGPT-4 logische Probleme wie das Monty-Hall-Problem lösen können, Claude 3 jedoch einen Vorteil bei der Bereitstellung umfassenderer und aufschlussreicherer Erklärungen besitzt. Claude 3 kann tiefer in Logik und Wahrscheinlichkeiten eintauchen und eignet sich daher besser für Aufgaben, die nicht nur eine Antwort, sondern auch ein gründliches Verständnis des zugrunde liegenden Argumentationsprozesses erfordern. Das deutet darauf hin, dass Claude 3 bei komplexen Aufgaben zum logischen Schlussfolgern die bevorzugte Wahl für Nutzer sein kann, die detaillierte und lehrreiche Erklärungen suchen.
Verständnis komplexer wissenschaftlicher Texte
Beiden Modellen wurde ein wissenschaftlicher Text vorgelegt, der eine Studie zur Reduzierung von Verschreibungsfehlern in öffentlichen Krankenhäusern in Kuwait beschreibt. Aufgabe war es, den Text zu analysieren und eine kurze Zusammenfassung der Studienziele, Methodik und Einschränkungen zu liefern.
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Auswertung der Ergebnisse: Claude 3 zeigte ein tieferes Verständnis des Textes und lieferte eine genauere und vollständigere Zusammenfassung der Studie. Das Modell hob wichtige Ziele korrekt hervor, darunter die Entwicklung eines Meldesystems nach dem Prinzip „kein Name, keine Schuldzuweisung“, die Schaffung eines nationalen Schulungsprogramms und den Vergleich der Fehlerraten vor und nach der Einführung des Programms. Claude 3 zeigte zudem Verständnis für die Forschungsmethodik, einschließlich des Einsatzes gemischter Methoden, der Auswahl von Teilnehmern und der Schritte zur Datenerhebung.
GPT-4 schnitt ebenfalls gut ab, doch seine Zusammenfassung war weniger detailliert und ließ einige wichtige Aspekte aus, etwa die Einschränkungen der Studie im Zusammenhang mit den Einstellungen der Befragten und der Aufrichtigkeit ihrer Antworten.
Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse des Experiments zeigen, dass Claude 3 GPT-4 bei der Analyse komplexer wissenschaftlicher Texte und der Erstellung prägnanter, aber informativer Zusammenfassungen überlegen ist. Die Fähigkeit von Claude 3 zu schlussfolgern und Kontext zu verstehen, macht es zu einem wertvollen Werkzeug für die Arbeit mit wissenschaftlicher Literatur und bietet das Potenzial, Forschungseffizienz und Datenanalyse zu verbessern.
Erstellung personalisierter Empfehlungen
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Ziel dieses Experiments war es, die Empfehlungsfähigkeiten zweier KI-Sprachmodelle, ChatGPT-4 und KI Anthropic Claude 3, anhand einer Liste von Lieblingsbüchern und -filmen zu Finanzen, Wirtschaft und Technologie zu bewerten und zu vergleichen. Es sollte ermittelt werden, welches Modell lehrreichere und strukturiertere Empfehlungen liefern kann, um das Wissen im IT-Bereich weiter auszubauen.
Auswertung der Ergebnisse: ChatGPT-4 lieferte eine kombinierte Liste mit sechs Empfehlungen, die Bücher und Filme mischte, ohne sie in separate Kategorien aufzuteilen. Die Empfehlungen waren zwar relevant und gut auf die abgefragten Interessen an Finanzen, Wirtschaft und Technologie abgestimmt, doch die Liste wirkte aufgrund der fehlenden Kategorisierung etwas unstrukturiert und im Umfang begrenzt.
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Im Gegensatz dazu verfolgte KI Anthropic Claude 3 einen strukturierteren Ansatz. Es trennte die Empfehlungen sinnvoll in zwei eigenständige Listen: eine für Filme und eine für Bücher. Die Filmliste enthielt fünf sorgfältig ausgewählte Titel, darunter Biografien, Dramen und einen Kultklassiker. Die Bücherliste umfasste sieben verschiedene Titel zu zentralen Themen wie digitaler Revolution, Entrepreneurship, Algorithmen und disruptiver Innovation.
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Die kategorisierten Listen von Claude zeigten ein höheres Maß an Organisation und Kuratierung. Statt nur schnell einige Titel aufzulisten, erstellte Claude eine vielfältige Auswahl fundierter Empfehlungen, sauber nach Medientypen gegliedert. Das machte die Vorschläge deutlich leichter verständlich und einfacher auszuwerten – insbesondere für Personen, die das Thema systematisch durch eine Mischung aus Büchern und Filmen erkunden möchten.
Schlussfolgerung: Insgesamt lieferten beide KIs hilfreiche, zur Anfrage passende Empfehlungen. Die Antwort von Claude war jedoch deutlich strukturierter, umfassender und besser darauf ausgerichtet, einen intensiven Lernweg zum Aufbau von IT-Wissen und Fachkompetenz aufzuzeigen. Die Unterschiede verdeutlichten Claudes stärkere analytische Fähigkeiten beim Kontextverständnis, bei der Kategorisierung von Informationen und bei der Erstellung gründlicher, facettenreicher Antworten.
Programmieren eines einfachen Spiels
Ziel dieses Experiments war es, die Fähigkeit zweier fortschrittlicher Sprachmodelle, Claude von Anthropic und ChatGPT-4 von OpenAI, zu testen, funktionsfähigen Code für ein einfaches Spiel zu generieren. Als Testfall diente das beliebte Mobile-Game Flappy Bird.
Auswertung der Ergebnisse: Claude 3 bewältigte diese Aufgabe mühelos und lieferte vollständigen Python-Code unter Verwendung der Pygame-Bibliothek. Der Code enthielt alle notwendigen Komponenten zur Erstellung des Flappy-Bird-Spiels, einschließlich der Darstellung des Vogels, der Rohre und des Hintergrunds sowie der Verarbeitung von Ereignissen und der Logik für die Bewegung von Objekten.
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ChatGPT-4 hingegen weigerte sich, Code für Flappy Bird zu generieren, und verwies auf mögliche Urheberrechtsprobleme. Stattdessen bot es eine allgemeine Erklärung der grundlegenden Schritte zur Erstellung eines ähnlichen Spiels an. Hier ist die Antwort von ChatGPT-4:
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„Es tut mir leid, aber ich kann keinen Code für das Spiel Flappy Bird bereitstellen, da dies gegen Urheberrechtsgesetze verstoßen würde. Ich kann jedoch die grundlegenden Schritte zur Erstellung eines ähnlichen Spiels erklären: ...“
Dieses Experiment zeigt, dass Claude eine größere Flexibilität und Bereitschaft zur Codegenerierung auf Nutzeranfrage aufweist, während ChatGPT-4 einen konservativeren Ansatz verfolgt und sich aufgrund möglicher rechtlicher Probleme einschränkt.
Schlussfolgerungen: Die Haltung von ChatGPT-4 mag unter dem Gesichtspunkt der Einhaltung des Urheberrechts gerechtfertigt sein, beschränkt jedoch auch seinen Nutzen bei Programmier- und Entwicklungsaufgaben. Claude zeigt dagegen einen proaktiveren Ansatz und ist bereit, auf Anfrage funktionierende Codebeispiele bereitzustellen. Dadurch ist Claude ein geeigneteres Modell für Entwickler und Programmierer, die sofort einsetzbare Lösungen zur Erstellung von Spielen und anderen Anwendungen suchen.
Übersetzung von Text aus einer anderen Sprache
Ziel dieses Experiments war es, die Übersetzungsfähigkeiten von Claude 3 und ChatGPT-4 zu bewerten, indem sie gebeten wurden, einen komplexen technischen Text aus dem Chinesischen ins Englische zu übersetzen:
Die Komplexität der Quantenmechanik stellt selbst für die erfahrensten Physiker eine große Herausforderung dar – aufgrund ihrer mangelnden Intuitivität und ihres komplexen mathematischen Formalismus.
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Analyse der Ergebnisse: Claude 3 ging vorsichtig an die Aufgabe heran und erkannte die Komplexität der Übersetzung technischer Texte an, insbesondere in Bezug auf kulturellen Kontext und Terminologie. Die Übersetzung wurde mit dem Hinweis versehen, dass sie eher wörtlich als idiomatisch sei und dass ein natürlich klingendes Ergebnis ein tiefes Verständnis von Sprache und Kultur erfordere.
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ChatGPT-4 lieferte eine direkte Übersetzung ohne zusätzliche Kommentare:
„Die Komplexität der Quantenmechanik stellt selbst für die erfahrensten Physiker aufgrund ihrer mangelnden Intuitivität und ihres komplexen mathematischen Formalismus eine große Herausforderung dar.“
Schlussfolgerungen: Obwohl sowohl Claude 3 als auch ChatGPT-4 den Text effektiv übersetzten, war der Ansatz von Claude 3 umfassender, da er Überlegungen zu kulturellen und idiomatischen Aspekten der Übersetzung einbezog. Dies deutet darauf hin, dass Claude 3 besser für Aufgaben geeignet sein könnte, die nicht nur sprachliche Genauigkeit, sondern auch ein tieferes Kontextverständnis erfordern. Der direkte Übersetzungsansatz von ChatGPT-4 war zwar klar und präzise, ließ jedoch die zusätzliche Ebene an Einblicken vermissen, die Claude 3 bot und die in differenzierteren oder komplexeren Übersetzungsszenarien entscheidend sein kann.
Lösung mathematischer Probleme
Ziel des Experiments war es, die Fähigkeiten von Claude 3 und ChatGPT-4 beim Lösen mathematischer Probleme zu vergleichen. Dazu wurde ihnen ein spezifisches geometrisches Problem mit Dreiecksseitenlängen und Trigonometrie vorgelegt.
Das präsentierte mathematische Problem lautete: Im Dreieck ABC sind die Längen zweier Seiten bekannt: AB = π und BC = cos 30°. Die Länge der Seite AC ist eine ganze Zahl. Bestimmen Sie die Länge von AC.
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Bei der Lösung dieses Problems zeigte Claude 3 ein tiefes Verständnis der trigonometrischen Beziehungen in einem Dreieck. Es wandte den Kosinussatz an, um die Länge der Seite AC zu bestimmen:
c^2 = a^2 + b^2 - 2ab cos C
Nach Einsetzen der bekannten Werte berechnete Claude 3, dass c = π - 1. Anschließend stellte es fest, dass die einzigen möglichen Werte 3 oder 4 wären, da die Aufgabenstellung verlangt, dass die Länge von AC eine ganze Zahl ist.
Analyse der Ergebnisse: Das Experiment zeigte erhebliche Unterschiede in den mathematischen Fähigkeiten der beiden Modelle:
- Claude 3 löste das Problem korrekt, indem es den Kosinussatz anwandte und die möglichen ganzzahligen Werte für AC logisch bestimmte. Es zeigte ein tiefes mathematisches Verständnis und einen methodischen Ansatz zur Problemlösung.
- ChatGPT-4 löste das Problem nicht korrekt und zeigte ein mangelndes Verständnis bei der Anwendung der notwendigen mathematischen Prinzipien, um die richtige Antwort abzuleiten.
Schlussfolgerungen: Dieses Experiment zeigt, dass Claude 3 im Vergleich zu ChatGPT-4 über überlegene mathematische Kenntnisse und Problemlösungsfähigkeiten verfügt, insbesondere bei komplexen geometrischen Problemen. Claude 3 gelangte nicht nur zur richtigen Antwort, sondern verstand und erfüllte auch die Bedingungen der Aufgabe, was eine solide mathematische Argumentation beweist. Dieses Beispiel verdeutlicht, dass Claude 3 in bestimmten Bereichen wie der mathematischen Problemlösung ChatGPT-4 sowohl hinsichtlich Wissen als auch analytischer Fähigkeiten übertreffen kann.
Zugänglichkeit und Preise: Claude 3 vs. GPT-4
Bei Zugänglichkeit und Preisen haben sowohl Claude 3 als auch ChatGPT-4 eigene Stärken und Schwächen. Hier ist ein Vergleich:
| ChatGPT-4 | Claude 3 | |
|---|---|---|
| Preise | Plus (20 $/Monat), Team (25 $/Nutzer/Monat) und Enterprise (individuelle Preise) | Opus (15 $/75 $ pro Million Tokens), Sonnet (3 $/15 $ pro Million Tokens) und Haiku (0,25 $/1,25 $ pro Million Tokens) |
| Zugänglichkeit | Webanwendung sowie iOS- und Android-Apps | API |
| Sprachunterstützung | Englisch (mit Plänen für weitere Sprachen) | Mehrere Sprachen (nicht näher angegeben) |
Schlussfolgerungen: Insgesamt bieten sowohl Claude 3 als auch ChatGPT-4 wettbewerbsfähige Preis- und Zugänglichkeitsoptionen. Das Preismodell von Claude 3 ist jedoch komplexer und umfasst drei Versionen mit unterschiedlichen Funktionsumfängen und Preisen. Die Preispläne von ChatGPT-4 sind einfacher aufgebaut und bieten vier Stufen mit zunehmend umfangreicheren Funktionen und Support.
In Bezug auf die Zugänglichkeit ist ChatGPT-4 für nicht-technische Nutzer besser erreichbar, da eine Webanwendung und mobile Apps verfügbar sind. Claude 3 ist dagegen für Entwickler und Unternehmen zugänglicher, da eine API für die Integration in bestehende Anwendungen und Workflows zur Verfügung steht.
Fazit
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Die umfassenden Experimente und Vergleiche in diesem Artikel haben die beeindruckenden Fähigkeiten des von Anthropic entwickelten KI-Assistenten Claude 3 gezeigt. Bei zahlreichen Aufgaben – von der Generierung ansprechender Inhalte über die Analyse komplexer wissenschaftlicher Texte und die Bereitstellung personalisierter Empfehlungen bis hin zur Programmierung einfacher Spiele und Übersetzungen zwischen Sprachen – übertraf Claude 3 das weithin geschätzte Modell ChatGPT-4 durchgehend.
Zu den in dieser Untersuchung hervorgehobenen Hauptvorteilen von Claude 3 gehören seine überlegene Fähigkeit, strukturierte, informative und leserfreundliche Inhalte zu erstellen, sein tieferes Verständnis technischer und wissenschaftlicher Informationen, sein durchdachterer und facettenreicherer Ansatz bei personalisierten Empfehlungen, seine Bereitschaft zur Generierung funktionierender Codebeispiele sowie sein differenzierter Umgang mit Übersetzungsherausforderungen.
Obwohl beide Modelle ihre Stärken und Aspekte der Zugänglichkeit haben, deutet die Gesamtheit der Ergebnisse darauf hin, dass Claude 3 einen bedeutenden Fortschritt in der Technologie konversationeller KI darstellt. Der Fokus von Anthropic auf die Entwicklung eines Assistenten mit starken analytischen Fähigkeiten, Flexibilität und Kontextbewusstsein scheint sich ausgezahlt zu haben. Während sich die KI-Landschaft weiterhin rasant entwickelt, erweist sich das Modell Claude 3 als ernstzunehmender Wettbewerber für ChatGPT-4 und als eine Technologie, die es weiter zu erkunden und einzusetzen gilt.
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